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Schiffsmodellbau

Nach vielen Jahren habe ich mich dazu entschlossen wieder mit dem Schiffsmodellbau anzufangen.

Mein Interessengebiete sind Schiffe der Kaiserlichen Marine bis 1918 und Schiffe der Kriegsmarine.

Mein erstes Projekt wird der schwere Kreuzer "Prinz Eugen" sein.

Das Orginal

Schiffstyp Schwerer Kreuzer
Klasse Admiral Hipper-Klasse
Bauwerft Germaniawerft, Kiel
Baunummer 564
Baukosten 104.490.000 Mark
Stapellauf 22.August 1938
Indienststellung 1. August 1940
Verbleib Am 22. Dezember 1946 gesunken
   
Länge 212,5 m (Lüa)
  199,5 m (KWL)
Breite 21,7 m
Tiefgang max. 7,2 m
Verdrängung Standard: 14.680 ts
  Konstruktion: 16.970 t
  Maximal: 18.750 ts
Besatzung 1.382 bis 1.599 Mann
   
Maschine 12 Dampfkessel
  3 Satz Getriebeturbinen
Maschinenleistung 137.500 PS (101.131 kW)
Geschwindigkeit max. 32,2 kn (60 km/h)
Propeller 3 dreiflügelig ∅ 4,1 m
   
Bewaffnung 8 × 20,3 cm L/60 Sk (1.280 Schuss)
  12 × 10,5 cm L/65 Flak (4.800 Schuss)
  12 × 3,7 cm Flak (4.000 Schuss)
  28 × 2 cm Flak (56.000 Schuss)
  12 Torpedorohre ∅ 53,3 cm (an Deck, Dreiersätze, 24 Schuss)
  3 Bordflugzeuge Ar 196
   
Panzerung Gürtel: 70–80 mm
  Oberdeck: 12–30 mm
  Panzerdeck: 20–50 mm
  Torpedoschott: 20 mm
  Turm: 70–105 mm
  vorderer Kommandoturm: 50–150 mm
  achterer Kommandoturm: 20–30 mm
  Mars: 20 mm
   

Das Modell

Maßstab 1:100

Länge 2,12m
Breite 21,7cm
Tiefgang ca. 7,2cm
Gewicht voraussichtlich ca. 25kg
   
Bauweise Spanten aus Sperrholz
  Laminierung mit Epoxidharz und Gewebe
   
Motorisierung 3 E-Motoren Direktantrieb getrennt ansteuerbar
   

Nach Besorgung des Materials für den Rumpf wurden die Spanten nach Plan per Laubsäge ausgesägt und auf der Helling ausgerichtet.

Nach dem Einbau der Stevenrohre aus 8mm(außen), 6mm(innen) Aluminiumrohren wurde die Beplankung des Rumpfes mit 2mm-Pappelsperrholz und die erste Spachtelung in Angriff genommen und fertiggestellt. Die Stevenrohre wurden vorher mit jeweils zwei gesinderten Gleitbuchsen versehen.

 

Der größte Teil der Schleiforgie ist vollbracht.

Bevor es zum Laminieren kommt habe ich begonnen den Ruderkoker zum späteren einkleben zu drehen.

 

Der nächste Arbeitsschritt, Laminieren.

 

Der Rumpf wurde mit Epoxidharz vorgestrichen und dann mit 1 Lage Glasfasergewebe 164gr/m² und 1 Lage Glasfasergewebe 80gr/m² laminiert.

Zwischenzeitlich wurde der Ruderkoker eingebaut und das Rudergestänge installiert, sowie die 3 Motoren und Wellen eingebaut.

Zum Einsatz kommen 3 Motoren von Bühler Typ 600 12V Langsamläufer.

Der nächste Arbeitsschritt wird schleifen und spachteln, sowie weiteres schleifen sein.

 

Der Baufortschritt wird dokumentiert.

 

Bis bald.