Zurück Tägliche Mittlere Außenfeuchte von 2005 bis jetzt
Was ist die Außenfeuchte oder auch Luftfeuchte?
| Als Luftfeuchte (auch: Luftfeuchtigkeit)
wird der Anteil des gasförmigen Wassers (Wasserdampf)
am Gasgemisch der
Erdatmosphäre bezeichnet. Wenn die maximale Menge an
Wasserdampf erreicht ist, welche die
Atmosphäre aufnehmen kann, dann ist sie mit Wasserdampf gesättigt. Diese
maximale Menge hängt von der
Temperatur der Luft ab (je höher die Temperatur desto mehr Wasserdampf
kann aufgenommen werden).
Als "trockene Luft" bezeichnet man in der Meteorologie ein Luftgemisch völlig ohne Wasserdampf. Dies ist für theoretische Überlegungen von Bedeutung, da der Wasserdampfanteil der Atmosphäre zwischen Null (bei extremer Kälte) und 4 Volumenprozent (tropisch-heiße Luft) schwankt und sich daher nur schwer tabellieren lässt. Wird mit Wasserdampf gesättigte Luft unter einen bestimmten Temperaturwert, den Taupunkt, abgekühlt, dann scheidet sie flüssiges Wasser durch Kondensation aus. Dieser Effekt findet z.B. beim Beschlagen von Fensterscheiben, bei der Taubildung und ähnlichen Phänomenen statt. Die Menge des Wasserdampfes in der Luft kann man entweder direkt in
Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft (absolute Feuchte) bzw. in Gramm
Wasserdampf pro Kilogramm trockener Luft angeben (Mischungsverhältnis) oder
als Relation der vorhandenen zur maximal möglichen Feuchte (relative
Feuchte). So hat z.B. dieselbe bei 10°C völlig gesättigte Luft bei 20°C eine
relative Feuchte von nicht einmal 50% und ist dann also "relativ" trocken. |
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